Auf einem neuen Level

Manuel Huber & Pius Amrein, 4 Min. Lesezeit
Auf einem neuen Level

Es hätte auch ein bewährter Standardlift sein können: für 8 Personen, zweckmässig und elegant, mit Linoleumboden und LED-Licht. Doch die Welt von Dany Kunz besteht aus Dingen, die die Sinne ganz besonders berühren. Aus Gegenständen mit Tradition und Charakter, geschaffen aus Metall, Leder und Holz. Immer schwingen Handwerk und Herzblut mit, alles ist ehrlich, echt, emotionsgeladen.

Dany Kunz verkörpert diese Werte als Person und macht sie seit elf Jahren im Ace Cafe erlebbar. «Anfänglich waren wir eher wie eine wilde Rockband, heute sind wir erwachsener und stilsicherer geworden, gerade weil wir der ‹Place to Be› für alle sind – für Classic-Car-Liebhaber, Fans von Sportwagen und Töfffahrerinnen, aber auch für Familien, Freundesgruppen, Businessleute und Handwerker», sagt Dany Kunz.

Überall ein guter Vibe

Das Ace Cafe liegt in einem Industriegebiet, umgeben von klassischen Gewerbegebäuden. Alle eher funktional als formschön. Als sich die Gelegenheit bot, ein Grundstück gegenüber dem Ace Cafe zu erwerben, schlug Dany Kunz zu. Mit drei Investoren realisierte er «Im Dock» – einen Business Hub für Macher, Kreative und Start-ups mit ausgewählten Geschäften und Unternehmen, vom Tageslicht-Fotostudio über Kleiderboutique und IT-Firmen bis zu einem Fitnessstudio, und mit einer mutigen Architektur, wie sie die Zentralschweiz kaum kennt.

Das Gebäude mit Klinkerfassade und Shed-Dach fällt sofort auf. «Das Dock ist inspiriert von Kopenhagen, London und Lissabon und nimmt den Geist alter Industriebauten auf», erzählt Dany Kunz. «Ich wollte beim Bau zudem keine Kompromisse eingehen.»

Heisst: Er blieb sich treu bis ins kleinste Detail. Das beginnt bereits bei der Signaletik aus Messing ausserhalb des Gebäudes. Im einladenden Entrée stehen ein Vintage-Fahrrad aus den 1920er-Jahren und ein altes Chesterfield- Sofa. Zusammen mit dem warmen Licht und dem japanischen Duft entsteht sofort eine angenehme Atmosphäre.

Diese Linie zieht sich durch das ganze Gebäude mit fünf «Levels»: Türen aus Eichenholz und Parkettböden, Fliesen aus Portugal in den sanitären Einrichtungen sowie Lavabos aus Emaille und Auf-Putz-Leitungen. Alles soll einen «guten und ästhetischen Vibe» ausstrahlen, sagt Dany Kunz.

Das gilt auch für Treppenhaus, Tiefgarage und Lift. «Auch hier hält man sich täglich auf, und die Ausstattung beeinflusst die Stimmung. Wenn ich mich überall im Gebäude wohlfühle, wirkt sich das positiv auf Arbeit, Kundengespräche und Meetings aus.»

So lang wie eine Triumph Bonneville

Dany Kunz machte daher auch beim Lift keine Kompromisse. Eine Standardlösung kam für ihn nicht infrage. So passt nun auch der Lift perfekt ins Gesamtkonzept: Wände und Boden aus Eichenparkett, die Signaletik aus Messing, angenehmes Licht dank einem alten Bulkhead Light. Sogar das Display ist customized. «Ich wollte auch diese Möglichkeit nutzen und darauf eine Aussenansicht des Gebäudes zeigen.»

Dass es ein Lift für 21 Personen mit einer Nutzlast von 1625 kg sein musste, überrascht aber. Dany Kunz hat dafür eine einfache Erklärung: «Im Lift müssen Motorräder Platz haben. Ich fahre vor allem meine Triumph Bonneville und eine kultige Yamaha XT 500, die ich im Winter ins Büro nehme.»

AS Aufzüge habe ihn und seine Ansprüche von Anfang an verstanden. «Die Zusammenarbeit war daher sehr gut – und das ist nicht einfach so dahingesagt, sondern absolut ehrlich gemeint», betont Dany Kunz. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte bei AS.

Mit dem V8 ins Ace – in die Zukunft mit AS

Es ist ein Blickfang vor dem Ace Cafe: ein voll klimatisiertes Tiny House komplett aus Schwarzstahl gefertigt – Arbeitsraum und Bühne für Produktpräsentationen in einem. AS Aufzüge nutzt dieses Brand House, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Die 250 000 Gäste pro Jahr im Ace Cafe bilden eine spannende Zielgruppe.

Im Stahlgebäude mit überdimensionalen Fenstern steht ein dunkelgrünes Ford-Mustang-Coupé, gebrandet mit AS. Der Slogan: Mit dem V8 ins Ace – in die Zukunft mit AS. Eine sympathische Präsenz mit grosser Wirkung, denn alle sprechen über den Mustang und die Geschichte dahinter im Brand House, wie Dany Kunz bestätigt.

Macht die Möglichkeiten sichtbar

Dany Kunz weiss genau, was er will, und AS sorgte dafür, dass der Lift seinen Vorstellungen entspricht. «Dany ist ein cooler Typ, der auf jedes Detail achtet, aber gleichzeitig sehr unkompliziert ist», sagt Kevin Dettling, Serviceleiter bei AS Mitte-Ost. «Basierend auf seinen Ideen durften wir eine der speziellsten Liftkabinen entwickeln, die ich je gesehen habe. Die Technik im Hintergrund ist Standard, aber Design und Grösse der Kabine sind einzigartig.»

Kevin Dettling spricht von einem Vorzeigeprojekt, im wahrsten Sinne des Wortes: «Wir zeigen diesen Lift gerne potenziellen Kunden. Man sieht hier eindrücklich, wie man einen Lift bis ins letzte Detail personalisieren kann.»

Farben, Materialien, Ausstattung, Signaletik, Screens – alles ist frei wählbar und kann auf das Konzept eines Gebäudes abgestimmt werden. Im Dock entstand so ein nahtloser Übergang zwischen Treppenhaus, Lift und spannendem Gewerbe. Alles wirkt wie aus einem Guss, hat Stil und erzeugt einen guten Vibe auf einem neuen Level.

Lifttechnik im Ace Cafe Luzern

Motoren, Mechanik und Technikbegeisterung: Das Ace Cafe Luzern ist Treffpunkt für Menschen, die Technik leben. Genau hier ist aktuell auch AS Aufzüge präsent. Mit unserem Auftritt im Brandhouse zeigen wir, wie nah Lifttechnik an der Faszination für Motoren, Mechanik und Drehmoment liegt.

Wo über Antriebe, Mechanik und Technik gefachsimpelt wird, ist AS Aufzüge nicht weit. Im Brandhouse des Ace Cafe Luzern rücken wir unsere Lifttechnik bis Ende August in ein neues Licht. Dafür haben wir den Showroom kurzerhand im Look einer Autoliftanlage gestaltet. Ein besonderer Blickfang: ein Ford Mustang aus dem Jahr 1968 aus dem persönlichen Besitz eines AS-Mitarbeiters.

Mitten in der Technik-Community

Der Standort ist bewusst gewählt: Das Ace Cafe Luzern ist Treffpunkt für Technikbegeisterte aus der Auto- und Motorradszene. Bis zu 3500 Besucherinnen und Besucher kommen hier an Wochenenden zusammen – Menschen, die schrauben, fachsimpeln und Motoren lieben. Ein idealer Ort also, um einfach näher dran zu sein: bei Technikfans, bei unseren Kundinnen und Kunden und vielleicht auch bei zukünftigen Liftmonteurinnen und -monteuren. Denn AS Aufzüge wächst und freut sich über engagierte Verstärkung.

Ein Projekt mit unseren Lernenden

Gemeinsam mit unseren Lernenden aus Konstruktion sowie Anlagen- und Apparatebau haben wir das Projekt umgesetzt. Die Rückwand des Lifts orientiert sich an einer originalen Autoliftanlage und macht Lifttechnik sichtbar. Der Mustang mit seiner klassischen Automobiltechnik zeigt, wie viel Präzision und Qualität in guter Mechanik steckt – ganz ähnlich wie bei unseren Liftanlagen.

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